Eine Frage, die sich jeder selbst beantworten kann

Angenommen ein paar Leute würden Ihnen einen Vertrag vorlegen, von dem sie behaupten, dass er trotz zahlreicher im Dokument aufgezählter Verpflichtungen, rechtlich nicht bindend wäre.

Wurden Sie diesen „rechtlich nicht bindenden“ Vertrag unterschreiben?

Sie kündigen nun an, dass ihnen eine Reihe von Klauseln dieses „rechtlich nicht bindenden“ Vertrages nicht ganz geheuer sind, weshalb sie diesen Vertrag nicht unterschreieben wollen.

Die Leute werden nun ungehalten und meinen, dass die Nichtunterzeichnung ihren Ruf schaden könnte. Dies Sache sei sehr dringend und es soll verhindert werden, dass auch andere auf die Idee kommen könnten, sich die Sache nochmals zu überlegen.

Ein etwas dem Alkohol Zugeneigter aus dieser Gruppe grölt dazwischen, dass man Sie im Falle der Nichtunterzeichnung überstimmen werde. Das sei zwar nicht schön, aber effizienter als die derzeitige Situation.

Glauben Sie, liebe Damen und Herren, dass ein vermeintlich rechtlich nicht bindender Vertrag, den man mit solchen Methoden durchzudrücken probiert, seriöser Natur ist?

Wer noch nicht der mittlerweile allgegenwärtigen Propaganda erlegen ist, würde so einen „Vertrag“ nicht nur wegen dem Inhalt, sondern bereits wegen der Methoden mit den ihn manche zustandekommen lassen wollen, nicht unerschreiben.